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Dämmung verstärken - wohin mit der Dampfbremse
antilet (3 Beiträge)
on 8.6.20
Hallo Profis,
ich (Laie) möchte im Dachgeschoss noch etwas nachdämmen (möglichst in Eigenleistung).
Es ist eine Dämmung 140mm Glaswolle zwischen den Sparren vorhanden.
Auf Wandseite ist dann eine Folie, ich gehe mal davon aus, dass hier ordnungsgemäß eine Dampfbremse eingebaut wurde.
Mein Plan ist, die Konterlattung für die Gipskartonplatten gegen etwas größere zu tauschen (60x40) und dann 60mm Holzfasermatten dazwischen zu klemmen.
Hier meine Fragen:
Ist die Vorgehensweise so sinnvoll oder bietet sich was Besseres an, um auf einfache Weise noch etwas nachzudämmen. Es geht dabei hauptsächlich um den sommerlichen Hitzeschutz.
Brauche ich dann zimmerseitig noch eine Dampfbremse (wollte die alte drin lassen) ?
Vielen Dank für eure fachkundigen Antworten.
AndreasTeich (1021 Beiträge)
on 15.6.20
Angeben welche Unterspannbahn und welche Dampfbremse bisher verbaut wurden.
Generell sollten Dampfbremsen raumseitig bzw möglichst weit raumseitig angeordnet werden.

2 Dampfbremsen sind ungünstig und können bei hohem Sd-Wert sommerliche Rücktrocknung nach innen unterbinden.
Bei Angaben zu o.g. Folien läßt sich evt mehr sagen

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten
antilet (3 Beiträge)
on 16.6.20
Viele Dank für die Antwort.
Ich habe heute die Gipskarton-Verkleidung teilweise entfernt.
Leider steht auf der Folie nichts drauf. Eingebaut wurde es 1991 (Baujahr des Hauses), die Folie ist mit silbernem Tape verklebt, an den Rändern allerdings nicht dicht angeschlossen.
Die Dämmung scheint auch nicht überall ganz dicht zwischen den Sparren zu sitzen.
AndreasTeich (1021 Beiträge)
on 16.6.20
In dem Fall wäre es vermutlich am besten wenn du alles erneuerst, da hinterströmte Mineralwolldämmung erhebliche Wärmeverluste verursacht.
Mit Holzfaserdämmplatten hättest du einen viel besseren Hitzeschutz.
Die Sparren um 60 mm aufdoppeln-
Dann Dampfbremse mit Sd-Wert 2-4 m verlegen,
quer Bretter als Sparschalung verschrauben und sofern notwendig mit Justierschrauben nivellieren.
Zwischen der Schalung mit Holzfaserplatten dämmen.

Zellulosedämmung ist vom Material her günstiger, du kannst dir Angebote einholen- wenn du mithilfst wird's günstiger.
Das geht viel schneller und die Zellulose paßt sich allen Unebenheiten an.
Kosten ca 20,-€/qm bei 20 cm Dämmdicke


Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung, Ankaufsgutachten


Darauf Gipsfaserplatten schrauben.
antilet (3 Beiträge)
on 23.6.20
Vielen Dank für die Antworten, wie findet man denn einen versierten "Dämmmeister", der die Arbeiten sauber, gut und gerne günstig erledigt? Gibt es da ein Portal oder so?

Noch zwei Fragen. Muss man bei der Zellulose-Dämmung Platz unter der Unterspannbahn lassen? Es wurde ja mal 4 cm min. Platz empfohlen, gilt das noch?

Was macht man, wenn die Unterspannbahn nicht 100%ig dicht ist? Nutzt man am einfachsten Dämmsäcke für die Einblasdämmung oder wie geht der Fachmann da vor?
AndreasTeich (1021 Beiträge)
on 24.6.20
Du kannst ein Foto der Unterspannbahn an Proclima mailen, die können dir dann ggf Sd-Werte angeben.
Vollsparrendämmung mit Zellulose kann i.A. ohne Hinterlüftung der Folie ausgeführt werden- der Einblasbetrieb sollte das vor Ort beurteilen.

Am besten bei Zelluloseherstellern nachfragen, wer in deiner Gegend tätig ist und mehrere Angebote einholen- auch gute Beratung und Fachkompetenz berücksichtigen.

Hersteller zB Isocell, Steico, Isofloc etc

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung, Ankaufsgutachten
bauexpert (113 Beiträge)
on 7.7.20
dir ist schon klar, dass alles über 12 cm fast keine Einsparung mehr bringt. U-wert Hyperbel. Der taugliche Schlafsack für Bergsteiger besteht aus ca. 4 cm Daunenschicht:))))
AndreasTeich (1021 Beiträge)
on 7.7.20
Doppelte Dämmung bringt ab einer bestimmten Dämmstärke keinen doppelten Ertrag,

Allerdings sind Aufwand und Kosten bei größeren Dämmstärken auch wesentlich geringer,
sodass es durchaus sinnvoll ist mehr zu dämmen, sofern dies ohne übermäßigen Aufwand möglich ist.

Es kommt immer auf den jeweiligen Einzelfall und die Randbedingungen an, die natürlich berücksichtigt werden müssen.

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten

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