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Innendämmung XPS und Mineralwolle
KosMos1989 (7 Beiträge)
on 27.10.20

Niersbach 5 cm XPS, U=0,36

Anstelle dieses Textes sollten Sie eigentlich ein Bild sehen. Bitte teilen Sie mir mit, mit welchem Browser dieses Problem aufgetreten ist.

Bauteil im U-Wert-Rechner öffnen

Hallo,

ich wollte die vorhandene Dämmung von meinem Haus gerne Aufdoppeln. Nun Frage ich mich, ob die Schicht mit der Mineralwolle das Tauwasser problemlos wegsteckt?

Die Menge ist ja gering, oder ?

LG

Andy
bauexpert (113 Beiträge)
on 28.10.20
mit Sicherheit nicht.
die Feuchtigkeit muss immer nach Außen wandern, dies kann sie nur dann wenn sie nicht durch Kunststoffe behindert wird.
Der Feuchtetransport geschieht über die Kapillaren und nicht Diffusion.

dir ist klar, dass die U-wert Berechnung aufm Beharrungszustand basiert, die kannst du in jedem Fachbuch und DIN nachlesen. Also deine Wärmebedarfberechnung kann nicht real sein.
KosMos1989 (7 Beiträge)
on 29.10.20
Leider stellt mich die Antwort nicht zufrieden, denn nach dieser Aussage wäre jede EPS/XPS Dämmung fehl am Platz.

Ich habe eine 4 cm Steinwolle Innendämmung und da ist schon bei geringer Temperaturdifferenz der U-Wert Rechner im roten Bereich. Das soll die kapillarwirkung der Steinwolle ausgleichen können?

Ich sehe den U-Wert Rechner als "Worst Case", denn es ist ja auch nicht das ganze Jahr über 24/7 eine hohe Temperaturdifferenz vorhanden.

Eine Wärmebedarfsberechnung ist nicht vorhanden und sollte nicht notwendig sein.
AndreasTeich (1024 Beiträge)
on 30.10.20
Mineralwolle ist diffusionsoffen aber nicht kapillar und kann keine Feuchtigkeit auf diesem wege abgeben. Ohnehin nicht wenn außen Mauerwerk und innen eine Verkleidung aus XPS vorhanden sind.
Kapillar sind Mineralschaumplatten, Zellulose, Holzfaserdämmplatten etc.
In der Dämmebene liegende Gipskartonplatten sind ohnehin riskant, da nicht feuchtebeständig.

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung, Ankaufsgutachten
KosMos1989 (7 Beiträge)
on 30.10.20
Hallo Herr Teich,

vielen Dank für die Antwort. Also nehme ich an, dass ich den U-Wert Rechner aufgrund der fehlenden diffusionsoffenheit von Mineralwolle durchaus zur Abschätzung einsetzen kann?

Ich habe mit dem Rechner bei z.b. 20 grad innentemperatur und 0 grad Außentemperatur eine Tauwasserbildung in Höhe von 9,6 kg pro m². Ich finde das sehr viel und deshalb möchte ich den Istzustand verbessern, aber ohne die alte Dämmung abreißen zu müssen.

Dazu würde ich gerne eine zusätzliche XPS Dämmung anbringen.Laut Rechner sinkt die Tauwasserbildung auf nur noch 0,26 kg Tauswasser pro m². Das sogar bei 20 grad Innen und -10 grad Außentemperatur. Damit sollte sich kein oder kaum Tauwasser mehr vorhanden sein, welches die Gipskartonplatte schädigen kann.

Oder mache ich mir zuviele gedanken und sollte einfach die 4 cm Steinwolle Innendämmung lassen?
KosMos1989 (7 Beiträge)
on 1.11.20

Niersbach neu, U=0,31

Anstelle dieses Textes sollten Sie eigentlich ein Bild sehen. Bitte teilen Sie mir mit, mit welchem Browser dieses Problem aufgetreten ist.

Bauteil im U-Wert-Rechner öffnen

Ich habe noch einmal eine neue Berechnung ohne Innenliegende Gipskartonplatte eingetackert.

So könne man es dann machen ohne Schimmelbildung?

AndreasTeich (1024 Beiträge)
on 2.11.20
Mineralwolle IST diffusionsoffen wie ich schrieb, was aber in diesem Fall kein Vorteil ist.
Da Holz und Gipskarton nicht feuchtebeständig sind und evt sich bildende Feuchtigkeit aufgrund der XPS-Platten nicht nach innen abgegeben werden kann würde ich solche Konstruktionen nicht anwenden, sofern Feuchtigkeitsbildung nicht ausgeschlossen werden kann oder diese dauerhaft sehr gering ist.

Technisch und dauerhaft zuverlässiger wäre es, alles bis zum mineralischen Putz abzureißen und einen komplett diffusionsoffenen und kapillaren Aufbau zu wählen.
Dämmung mit Zellulose, Holzfaserplatten, Multipor o.ä.

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten
bauexpert (113 Beiträge)
on 2.11.20
und wieviel Einsparung erhoffst du dir denn?
wird sich dein Aufwand lohnen?
bekommst du die Kosten innerhalb von 12 Jahre durch die Einsparung wieder rein?
wer garantiert dir, dass es nicht zu Bauschäden kommt?
auch wenn es eine Firma machen würde, nach 5 Jahre ist die Gewährleistung rum .... wenn du damit leben kannst, mach es,
wenn nicht, dann lass es so wie es ist und kannst ohne Alpträume und ruhig schlafen.
KosMos1989 (7 Beiträge)
on 2.11.20
Darüber habe ich mir auch schon gedanken gemacht. Die XPS Zusatzdämmung wäre in ca. 6-7 Jahren wieder drin (700-800 € Material). Eine Firma kommt mir nicht ins Haus, somit bin ich nicht auf eine Gewährleistung angewiesen, die sowieso keiner übernimmt. :-)

Ich glaube lassen wie es ist kommt nicht in Frage. Die 4 cm Dämmung wurde vom Vorbesitzer ohne Dampfbremse/Dampfsperre ausgeführt, genauso Düster sieht dann auch die Berechnung aus.

Ich vermute das sich die Steinwolledämmung über die Zeit mit Feuchtigkeit vollsaugt und ich dann noch höhere Heizkosten habe.

Am Mittwoch werde ich die Gipskartonplatten demontieren und sehe ja dann schon, ob ich Feuchtigkeitsprobleme habe oder nicht. Wenn das soweit in Ordnung ist, dann mache ich wahrscheinlich die Zusatzdämmung mit XPS, welches ja die fehlende Dampfsperre ersetzen sollte und zugleich den Dämmwert erhöht.

Eine 8 cm Multipor Dämmung für ca. 2200 Euro ink. allem habe ich auch noch im Hinterkopf.







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