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USD aus Naturfaser auf ZSD Glaswolle+2m Dampfbremse
Bernd_S (3 Beiträge)
on 17.3.19

Untersparrendämmung mit ThermoHanf, U=0,21

Anstelle dieses Textes sollten Sie eigentlich ein Bild sehen. Bitte teilen Sie mir mit, mit welchem Browser dieses Problem aufgetreten ist.

Bauteil im U-Wert-Rechner öffnen

Hallo liebe Dämmgemeinde, in meinem Altbau von 1910 möchte ich (Laie) die vorhandene Zwischensparrendämmung im Dach (nur einzelner Raum, kein Bad/Küche) ergänzen. Um in der 20%igen Nachweisfreiheit von R(total) zu bleiben würde ich die Untersparrendämmung nicht zu groß dimensionieren wollen und zusätzlich mit einer höheren WLG verwenden.

Beim Spielen mit der Luftfeuchte fällt mir auf, dass etwas erhöhter Tauwasserausfall bei gleicher WLG wie ZSD und/oder dickerer USD auftritt, wenn die durchschnittliche rel. Luftfeuchte etwas höher wäre. Da die Dachkonstruktion sehr verwinkelt und detailreich und mir nicht bekannt ist, ob partiell einzelne Bereiche luftfeuchtebezogen nicht doch etwas höher belastet sind, möchte ich keine Risiken eingehen und lieber etwas mehr Sicherheit "verbaut" wissen, wenn die Verkleidung erst einmal draufgebracht wurde.

Spricht etwas dagegen, hier als USD Hanffaser zu verwenden mit Installationsebene plus Holzverschalung davor? Als Alternative: Holzweichfaser - welche Lösung ist ggf. vorteilhafter? Rein Ubakus-rechnerisch sieht die Konstruktion zumindest in der Theorie sicher aus.

Viele Grüße
Bernd
Bernd_S (3 Beiträge)
on 29.3.19
Hallo,

war meine Frage zu "blöd", oder gibt es bei einer solchen Kombi kein erkennbares Risiko?

Viele Grüße
Bernd
xtobi (10 Beiträge)
on 30.3.19
Hallo Bernd,

vorab; ich bin selber Laie.

Was mir bei deiner Konstruktion auffällt: Deine Dampfbremse 4 liegt hinter der Hanfdämmung, die Feuchtigkeit kommt also aus dem Raum bis hinter die Dämmung.

Eine Hinterlüftung im Innenraum kannte ich bisher nicht. Woher kommt die Luft? Und strömt nicht am Ende warmfeuchte Raumluft über die kühlere Dämmung (ist ja durch die Holzverkleidung zumindest etwas isoliert) und kondensiert dort erst recht?

Lohnt sich der Aufwand überhaupt oder ist die Zimmerdecke sowieso gerade unverkleidet?

Viele Grüße,
Tobias

Bernd_S (3 Beiträge)
on 2.4.19
Hallo Tobi,

ja, der Hanf liegt davor - das ist auch laut DIN Regelwerk so in Ordnung, bis zu 20% des Wärmedurchgangswerts kann davor liegen. Den Raum vor der Bremse brauch ich für die E-Installation (Dosen,etc) und trau mir aber nicht, diesen mit voller Stärke von 5cm zu füllen, da das Glaser-Tool unschöne Kondenswassertröpfchen und -mengen kreiert, wenn ich etwas mit der Menge der Luftfeuchte spiele.

Ausserdem liegen 5cm mit 0.35 über der 20er Regel und ist nicht mehr nachweisfrei. Das möchte ich mir ersparen.

Viele Grüße
AndreasTeich (1099 Beiträge)
on 5.4.19
Eine verwinkelte Dachkonstruktion hätte ich mit Zellulose ausgeblasen.
Glaswolldämmungen würde ich zumindest genauer überprüfen, sofern nicht selber gedämmt.

Hohlräume hinter Verkleidungen besser mit kapillaren Dämmstoffen voll ausfüllen,
um ggf Feuchtigkeitsableitung durch Kapillarität zu ermöglichen.

Holzverkleidungen sind viel luftdurchlässiger als Plattenverkleidungen,
u.U.sind diese besser geeignet falls die Dampfbremse Undichtigkeiten aufweist.

Wieweit eventuell auftretendes Kondensat durch Rückdiffusion nach innen abgeleitet werden kann hängt von der Gesamtsituation ab, wie Besonnung, Dachfarbe, Umgebung etc.

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten

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