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Begleitdämmung/Dämmschürze
hareinin (17 Beiträge)
on 10.2.19
Ich möchte meine bisherige Altbaudämmung (im wesentlichen Aufsapprendämmung, Außenwanddämmung) weiter optimieren und denke dabei auch an Begleitdämmung/Dämmschürzen im Keller an den Außen-und Innenwänden und am Kamin im Dachboden. Da dies leicht selber zu machen sind fallen im wesentlichen nur Materialkosten an.

Trotzdem die Frage wie wäre die sinnvoll zu dimensionieren (Dicke und Breite) und wie könnte die Energieeinsparung abgeschätzt werden. Feuchteprobleme treten auch nach mehr als 7 Jahren nicht auf.

Danke
AndreasTeich (817 Beiträge)
on 26.2.19
Ohne genauere Kenntnis der Situation läßt sich nicht viel dazu sagen.
Wie ist der Bestand?
Befindet sich der Keller komplett unter Erde?
Dämmsituation etc

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten
hareinin (17 Beiträge)
on 12.3.19
Hallo Herr Teich,hier die Situation:
Gebäude: 2 Familienhaus, Baujahr 1953, 143 m2 beheizte Fläche (EG, DG), nachträglich gedämmt (meist 16 cm z.T. 20 cm)
Raumhöhe Keller: 2 m
davon im Erdreich: 1,2 m
Kellerboden: Beton unbekannter Stärke
Außenwände: Beton, z.T. mit Naturstein, nachträglich von außen abgedichtet, also trocken, Dämmung reicht bis Unterkannte Kellerfenster also ca. 60 cm unter Decke
Decke EG/Keller: Beton (25 cm), Sandschüttung (5 cm), Holzdielen (2 cm), noch ungedämmt
Kellerwände: Betonsteine, 24 cm

Raumtemperatur Keller: Sommer max. 20 Grad, im Winter min. 14 Grad.
Oberflächentemperatur Wände und Decke: folgen im wesentlichen der Raumtemperatur, zum Boden hin (ca. 50 cm) gehen sie auf ca. 12 Grad runter

Räume im EG (über Keller): 20-23 Grad, keine Schimmel o.ä. Probleme

Reichen diese Angaben?

Meine Vermutung ist, dass die immer wieder empfohlenen Dämmschürzen, in meiner Situation kaum weitere Energieeinsperung oder andere Vorteile bringen. Ist diese Annahme richtig bzw. wie kann ich die Einsparung abschätzen?

Danke & viele Grüße

AndreasTeich (817 Beiträge)
5 weeks ago
Man könnte sicher den freiliegenden Kellerbereich bis etwa 50 cm unterhalb des Erdniveaus dämmen-
von innen wird’s einfacher sein. 6-8 cm genügen sicher.

Die Kellerdecke bzw den Boden zu dämmen ist noch sinnvoller.
Bei neuem Fußbodenaufbau die Sandschüttung durch Dämmung ersetzen, ggf die Kellerdecke von unten dämmen. Gegen Wärmebrücken sollten dabei auch die freiliegenden Kellerwände gedämmt werden-s.o.

Kellerdämmung ist aufgrund der viel geringeren Temperaturunterschieden weniger effektiv als Dach- oder Außenwanddämmung.
Ob sich durch Berechnung das genaue Einsparpotential ermitteln läßt ist fraglich- zumindest aufwendig.

Ich würde es eher wegen höherem Komfort durch höhere Fußbodentemperaturen machen.

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten
hareinin (17 Beiträge)
5 weeks ago
Danke Herr Teich,
all das ist in Planung, z.T. schon in Umsetzung.

Meine, die Frage ob die Dämmung im oberen Bereich der Kellerwände einen energetischen Nutzung bringt, bleibt offen. Alle Welt redet und schreibt darüber, ob es nützt konnte mir noch niemand zeigen.

AndreasTeich (817 Beiträge)
5 weeks ago
Hallo
Einfach die Daten hier im Wärmebedarfsrechner eingeben- dann bekommt man zumindest eine Idee zu möglichen einsparungen.

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten
hareinin (17 Beiträge)
5 weeks ago
Welche Werte soll ich da eingeben. Die Wände die ich unterhalb der Kellerdecke sind aus 24 cm starken Betonsteinen, Auf diese Wände möchte ich unterhalb der gedämmten Kellerdecke beidseitig eine z.B. 5 cm starke und 50 cm breite Dämmplatte z.B. WLG 035 verkleben. Wie kann ich das im Rechner eingeben?

Danke

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