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Flachdachgaube Neubau
Phil_K85 (5 Beiträge)
vor 3 Wochen

Flachdach Neubau, U=0,17

Anstelle dieses Textes sollten Sie eigentlich ein Bild sehen. Bitte teilen Sie mir mit, mit welchem Browser dieses Problem aufgetreten ist.

Bauteil im U-Wert-Rechner öffnen

Hallo,

in unserem Neubau wurde folgende Flachdachkonstruktion an einer Gaube ca. 4,0mx4,0m ausgeführt. Bauder PVC auf Holzkonstruktion (Rauspundbretter, Gefälle-Kantholz 2,7%, Sparren)sind schon hergestellt. Jetzt stellt sich uns die Frage wie der Aufbau am besten und mit welchen Materialien gedämmt werden kann.

Ich hoffe mir kann hier mit eurem Fachwissen geholfen werden.

Vielen Dank



malta5000 (17 Beiträge)
vor 3 Wochen
Solche Konstruktionen sollten sinnvollerweise zuerst geplant werden,
besonders wenn Dämmung und Wohnraumnutzung vorgesehen sind.

Wenn die Dachflächen dunkel und von der Sonne beschienen wird können unter der Dämmung feuchtevariable Dampfbremsen mit einer größeren Spreizung der Sd-Werte verwendet werden.
Die Folien müssen sehr sorgfältig abgedichtet und die Raumfeuchte nach Möglichkeit kontrolliert werden.

Kapillare Dämmstoffe wie zB Zellulose sind risikoloser als Mineral-/Glaswolle.

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten
Phil_K85 (5 Beiträge)
vor 3 Wochen
Das Thema liegt ja in Architekten Hand. Aber als Laie vertraut man auf die Planerischen Fähigkeiten eines solchen. Durch einen Zufall sind wir auf die Brisanz einer solchen Dachform gestoßen und zweifeln jetzt etwas die Konstruktion an. Aber ein Abriss steht auch in keinen Verhältnis....Was kann man machen?
Paul1 (22 Beiträge)
vor 3 Wochen
Wenn es in Architektenhand liegt und ein Vertrag da ist, ist der Architekt verantwortlich und Schäden an der Konstruktion unterliegen seiner Haftung.
Bitte nich eigenständig ändern, er muss eingebunden bleiben.
Ansonsten, ja kann man machen, etwas ungewöhnlich in dieser Warmdachausführung, man nimmt bei Holzdächern gerne die Kaltdachvariante, vielleicht kann er aber auch das Dach nicht richtig lüften aufgrd. Baulicher Gegebenheiten, kann von hier ohnehin nicht beurteilt werden.
Abrisss, ich wüsste nicht warum?
Der Konstruktive Ansatz ist so machbar, Folien werden bei Holz gerne genommen, sind preiswert, man muss nicht schweißen, aber man hat auch nur eine Dichtbahn.
Eine Dichtung ist keine Dichtung, ein geflügelter Spruch am Bau, weil eben auch viel Pfusch gemacht wird und mehrere Lagen Fehler verzeihen, deswegen mein Rat unbedingt auf sorgfältige Ausführung beim Verlegen und Kleben der Folie achten.
Folien sind seit etwa 20 bis 25 Jahren am Markt, sollen bis zu 50 Jahren halten, insofern, wenn es gut gemacht ist sollte man lediglich in etlichen Jahren kontrollieren und gegebenenfalls erneuern, bzw. überkleben.
Phil_K85 (5 Beiträge)
vor 3 Wochen
Paul1, danke für deine Einschätzung. Dichtbahn (Bauder) wurde schon verlegt. Eine Einschätzung ob gut oder schlecht verlegt kann ich noch nicht sagen. Gibts da eine Kontrolle?

Und wie kann man dann die Ganze Sache bestmöglich Dämmen?

Paul1 (22 Beiträge)
vor 3 Wochen
Paul1, danke für deine Einschätzung. Dichtbahn (Bauder) wurde schon verlegt. Eine Einschätzung ob gut oder schlecht verlegt kann ich noch nicht sagen. Gibts da eine Kontrolle? ....

Ja, den ersten Starkregen abwarten oder, natürlich besser, vor Verlegen der Dämmung ordentlich den Schlauch draufhalten und selbst bewässern.
Zur Dämmung werde ich mich enthalten, ich bitte da um Verständnis.
Gruß
Paul
Phil_K85 (5 Beiträge)
vor 3 Wochen
Starkregen hat es schon gesehen.Scheint dicht zu sein. Grundsätzliche Frage, ist ein solcher Dachaufbau überhaupt Norm gerecht. (Flachdachrichtlinien) Man liest ja viel.... Bin verunsichert! Grüße
ThomasLau (105 Beiträge)
vor 3 Wochen
Ich kann Paul nur zustimmen, erstmal die Bedenken mit dem Objektplaner besprechen, ggf rechnerischen Nachweis verlangen.

Der Dachdecker ist aber auch in der Haftung da er eine fachregelkonforme Leistung erbringen muss.

Kompetente Fachleute nehmen in so einem Fall den Kunden ernst und können den Sachverhalt verständlich erklären. Sobald nur Floskeln wie "kommen das macht man so"; "alles kein Problem" und nichts weiter erklären dann sollte die Warnlampe angehen.
AndreasTeich (768 Beiträge)
vor 2 Wochen
Dichtigkeit gegenüber Regenwasser herzustellen ist ein Leichtes und unproblematisch.
Der Dachdecker hat vermutlich nur das gemacht was der Architekt ausgeschrieben hat.
Wenn der Dachdecker nur die Abdichtung montiert und keine Dämmung einbringt muß der auch keine Bedenken äußern.

Der Architekt ist ja nun für die Planung zuständig und muß sich bei einem Dach (und speziell bei Gauben), welches zu Wohnzwecken ausgebaut wird, Gedanken zur Bauphysik und möglichem Tauwasserausfall machen.

Helle PVC-Bahnen hätte ich in so einem Fall nicht verwendet.
Zur möglichen Rückdiffusion sollten dunkle Abdichtungen verlegt werden-
zB EPDM vollflächig verklebt, was auch wesentlich länger hält als PVC und zudem techn. Vorteile hat.

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten
Phil_K85 (5 Beiträge)
vor 2 Wochen
Ich habe meine Bedenken geäußert...Es wurde geprüft und ich solle mir keine Sorgen machen. Er hat schon viele solcher Dächer gebaut. Ohne Probleme! Er hatte Rücksprache mit seinen Mitarbeiter und mit dem Statiker gehalten, der auch die Wärmebedarfsberechnung gemacht hat.

Übrigens wurde in der Wärmebedarfsberechnung ein anderer Dachaufbau der Gaube berechnet.


-PVC Dachbahn 2mm
-Pur Hartschaum als Gefälle 50mm
-Unterspannbahn 0,5mm
-Konstruktionsholz 21mm
-Knauf Unifit TI 135 U Zwischensparrendämmung 180mm (180 Sparren)
-Dampfbremse LDS 2 Silk
-Knauf Untersparrendämmrolle TI 435 U (30mm Konstruktionsholz)
-Knauf Untersparrendämmrolle TI 435 U (30mm Konstruktionsholz)
-Knauf Gipskarton 15mm

Der Dachdecker hat nur die Abdichtung gemacht.

Das Thema scheint nicht so recht Ernst genommen zu werden vom Planer. Ich weiß nicht recht was ich machen soll?!


Paul1 (22 Beiträge)
vor 11 Tagen
Sehe ich jetzt erst, sorry.
Also, das wäre mir dann auch zu viel, wenn derartiges auftritt,den Sachverhalt schriftlich darlegen, um schriftliche Stellungnahme bitten und gut abheften.
Gruß
Paul
AndreasTeich (768 Beiträge)
vor 11 Tagen
Der in der Wärmebedarfsberechnung zugrunde gelegte Aufbau ist ja nun völlig anders.
Der Planer sollte die jetzt vorgesehenen Konstruktion genau begründen und ggf als fachgerecht bescheinigen.

Dies einem ö.b.u.v. Bausachverständigen (Architekt, Bauphysiker, Dachdecker) vorlegen und um Stellungnahme bitten

Abweichungen Ihrem Architekt und Dachdecker übermitteln.

Einfach durchführen wie jetzt geplant halte ich für riskant

Andreas Teich
Gebäude-Energieberater, Planungsbüro, Bau- und Sanierungsberatung,, Ankaufsgutachten

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